Merkmale

Das Elektronenstrahlhärten ist ein partielles, thermisches Randschichthärteverfahren mit erreichbaren Härten von 66 HRC und Einhärtetiefen von 0,2 bis 1,5 mm. Die erreichbaren Härten und Einhärtetiefen sind abhängig vom Grundwerkstoff und der Bauteilgeometrie.

Das Prinzip ist eine konzentrierte und kontinuierliche Wärmeeinbringung an der Bauteiloberfläche bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes des Grundwerkstoffs. Der für das Härten notwendige Selbstabschreckprozess erfolgt durch Wärmeleitung in das Bauteil.

Härtbare Werkstoffe:

  • Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt von >= 0,3 % oder
    einem Kohlenstoffäquivalent von >= 0,5 %
  • Vergütungsstähle
  • Federstähle
  • Kaltarbeitsstähle
  • Warmarbeitsstähle
  • Nichtrostende martensitische Chromstähle
  • Einsatzstähle im aufgekohlten Zustand
  • Gusseisen mit Kugelgraphit

Härtbare Geometrien:

  • sind für den Elektronenstrahl zugänglich.
  • Besitzen eine Restwandstärke des Bauteiles von mindestens dem 10-fachen der benötigten Einhärtetiefe, um die
    erforderliche Abschreckgeschwindigkeit zu erreichen.
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